Sonntag, Oktober 29, 2006

Schifoan

Gestern nachmittag war ich zum ersten mal langlaufen, Langlauf skifahren, also ... wie schreibt man das eigentlich? Die Skier stammten aus Überbleibsel voriger Studenten aus Aachen. Es war relativ anstrengend aber schön. Zweieinhalb Stunden waren wir, Ben, Jitka und Miriam unterwegs. Teils auf Loipen, teils selbst spuren im Tiefschnee.
Das nächste mal werden wir meine Skier etwas besser präparieren und dann hoffentlich nicht ganz so weit fahren, oder auf mehr Loipen treffen, dann hab ich hoffentlich auch keinen Muskelkater nachher.

Samstag, Oktober 28, 2006

Die Ruhe im Schnee



Da flieht er (oben links), der mir das Fenster mit Schnee zugeschaufelt hat. Traumwetter heute (Samstag), vor Ben's Hütte, wo gerade die Sonne schön drauf scheint, hat es +11 °C. Gestern wurde am Lillsjön gegrillt, ich kam etwas später zum Lagerfeuer dazu.

Freitag, Oktober 27, 2006

Neuschnee



Was soll ich schreiben? Schnee, es schneit immer noch. Um halb zwölf hab ich gute 40cm Neuschnee gemessen, aber es lag ja auch noch alter Schnee rum. Gibt bald noch mehr Fotos, allen denen die in Deutschland sind wünsche ich viel Spaß im Freibad oder am See!

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Eis

Ich habe gerade deutsche Nachrichtensendungen geschaut.
17-26°C sollen es also morgen werden. Herzlichen Glückwunsch! Bei mir hier in Östersund siehts da etwas anders aus.




Morgen abend und am Freitag soll es wieder schneien. Momentan ist es sau-glatt auf Straßen und Wegen. Aber man kann sich rüsten, wie ihr seht. Das Equipment auf den Fotos gehört Kommillitonen. Noch hab ich selbst keine Spikes, vielleicht sehe ich aber auch bald die Notwendigkeit.

Dienstag, Oktober 24, 2006

So siehts aus hier

Montag, Oktober 23, 2006

Fika

Fika, das ist sowas ähnliches wie Brotzeit, naja vielleicht auch nicht, egal.
Also Fika kann man vormittags oder nachmittags machen, es gehört normalerweise ein Kaffee oder ein anderes Heißgetränk dazu und was zu Essen. Der Schwede ißt ja gerne süß und bevorzugt Kanelbullar zur Fika. Kanelbullar sind Zimtschnecken. Wer schon mal in Schweden war, der kennt das wahrscheinlich.
Heute nachmittag haben wir uns Kanelbullar selbst gebacken, schmeckten wunderbar.

Sonntag, Oktober 22, 2006

Dinner

Lange habe ich darüber gesprochen und nun endlich in die Tat umgesetzt. Ein typisch schwedisches Gericht zum Abendessen: Burger, Pommes und Cola! Malgosia hat noch einen Kuchen gestiftet und das Dinner war perfekt!

Ansonsten ist derzeit Tauwetter in Östersund. Alle Schneemänner und Schneefrauen sind tot! Ab und an fällt ne Ladung richtig feuchter Schneemasse vom Dach und überall hört man Wasser plätschern. Obendrein regnet es auch noch leicht, Ekelwetter!

Nachdem ich aufgeräumt und gelüftet habe riecht es jetzt zum Glück nicht mehr nach Mc Donalds in meiner Bude, obwohl so schlecht riecht es ja auch garnicht beim Restaurant zum goldenen M.

Freitag, Oktober 20, 2006

SNÖ

Snö, snow, nieve (Spanisch), neige (Französisch), kar (Türkisch), Neve (Portugießisch), zăpadă (Rumänisch), śnieg (Polnisch), snih (Tschechisch), hy (Ungarisch), lumi (Finnisch), theluji (Swahili) , sneeuw (Niederländisch), Снег (Russisch), 白雪 しら雪 (Japanisch), 起泡蛋白 (Chinesisch), ... wer kann noch mehr Sprachen?

Momentan liegen hier geschätzte 20cm Schnee, der Schwede würde natürlich 2dm schreiben. In weiten Teilen Deutschlands würde man bei dem Wetter hier von Schneechaos sprechen.
Ich habe nachdem ich fleißig geräumt habe und in der Uni gewesen bin, mir ein Paar passende Schuhe fürs derzeitige Wetter gekauft. Andere Studenten auf dem Campingplatz haben derweil Schneemänner und Schneefrauen gebaut. Das Exemplar auf dem Foto haben Raffa und Malgosia gebaut.


Donnerstag, Oktober 19, 2006

Der erste Schnee


Dienstag, Oktober 17, 2006

Stockholm und Wetterbericht

Am Freitag verabschiedete sich Susi hier. Sie flog nach Stockholm und dann weiter nach Berlin und ich fuhr mit dem Bus nach Stockholm. Sie war in 50min in Stockholm und ich nach 9 Stunden, für beide gings um halb sieben in der Früh los.


Das International Committee hat diesen Wochenendausflug organisiert. Freitag abend waren wir zunächst in der Stadt spazieren und dann in ein Restaurant zum Essen eingeladen. Schwedische Spezialitäten sollte es geben, haben wir vorher gehört. Ja, und ratet mal was es dann gab, genau, das was jeder ausm Ikea kennt, nicht Hotdogs sondern Köttbullar. Zu deutsch Hackfleischbällchen, naja, hat gut geschmeckt, aber der eine oder andere hat eben etwas anderes erwartet. Danach teilte sich die Gruppe auf, ich war mit ein paar anderen im Kulturhuset. Dort fand ein Fest der Kulturen oder so ähnlich statt, es war umsonst, wir sahen uns Swing- oder Charleston, so genau kenn ich mich da ja nicht aus, an. Tanzeinlagen, Band, usw. war ganz lustig, allzu lang haben wir aber nicht durchgehalten, war ja ne lange Reise. Samstag sind wir in ein Freilichtmuseum mit Zoo (Skansen) und danach war ich im Vasa-Museum.


Die Vasa war ein Schiff das 1628 bei der Jungfernfahrt nach dem ersten Windstoß sank. 1961 wurde es gehoben und ist nun im gleichnahmigen Museum zu besichtigen. Nach der Museumstour bin ich noch mal in die Stadt und hab den Sonnenuntergang etwas über der Stadt erlebt. Abends waren wir im Debaser, einem Indie-Club. Tia und Sonntag gings dann schon wieder zurück.
Es war ein sehr schöner Ausflug. Stockholm ist ne tolle Stadt. Es tat gut mal wieder in einer richtigen Stadt zu sein, und mal rauszukommen. Ich werd auf jeden Fall nochmal hinfahren.


Als ich vorhin von der Uni heimkam, bot sich mir nebenstehendes Bild. Donnerstag soll es schneien! Ich muss einen kleinen Weg von meiner Hütte zur Straße frei halten.
Den Wetterbericht für Östersund findest du hier.

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Hausaufgabe

Meine Hausaufgabe für den Schwedischunterricht war herauszufinden wieviele Ikea-Möbelhäuser es derzeit weltweit gibt. Dabei bin ich über folgendes Interessantes gestolpert, bei Wikipedia. Wahrscheinlich weiss es der eine oder andere schon, ich dachte aber trotzdem, dass dies einen extra Eintrag verdient, zählt es doch sicher zu einer sehr wichtigen sprach- und landeskundlichen Information:

Die Namensgebung von Ikea-Waren richtet sich nach den verschiedenen Produktkategorien. Alle Bezeichnungen stammen aus dem skandinavischen Sprachraum. Zwei weibliche Angestellte in Schweden sind einzig allein dafür abgestellt, dem Sortiment von Ikea passende Namen zu verabreichen. Inspirationen holen sie sich bei Rundreisen im Auto, durch Landkarten, Wörterbücher, Nachschlagewerke und Geburtsanzeigen. Alle Namen werden aufwändig durch Juristen darauf geprüft, ob geschützte Warenzeichen verletzt werden. Skandinavische Sprachen bieten hier einen etwas größeren Spielraum als der bereits stark „verbrauchte“ englische Wortschatz. Die Namen lauten auf der ganzen Welt gleich, auch wenn es möglicherweise in einigen Sprachen Probleme mit der Aussprache der skandinavischen Wörter gibt. Dass alle Produkte Namen haben, macht es für die Kunden – aber auch für das Personal – einfacher, Fragen zu stellen bzw. zu beantworten. Anstatt einer komplizierten Bestellnummer geben die Mitarbeiter einfach den Namen des Produkts in den Computer ein.


Montag, Oktober 09, 2006

Still Here!


So da bin ich wieder. Nach langer Zeit, ich weiss. Dafür habe ich jetzt auch einiges zu berichten. Nachdem ich meinen Essay oder Individual Paper für die Uni in Rekordzeit vollendet hatte
begann für Susi und mich eine Art Urlaubszeit.

Am Abend nach der Paper-Discussion haben wir gegrillt! Bei ca. 5 Grad Celcius aber wir sind ja in Schweden und zumindest auf dem Grill wars warm genug! Mit den Ulli-Hoeneß Würsten kam sogar ein bisschen Heimatgefühl auf! Seppl hat Gitarre gespielt und später gabs in Joschas Küche noch einen "kleinen Umtrunk".
Susi hat sich übrigens gut eingelebt. Spätestens nach der nächtlichen Überfallaktion mit einem alten Radio bei sämtlichen Männern bei denen um halb zwei noch Licht brannte kennt sie jeder! Ach ja, wir ihr Susi so kennt braucht sie dafür keinen Alkohol zu trinken, um Gerüchten gleich mal vorzubeugen.
Shade, dass sie am Freitag schon wieder nach Deutschland fliegt!
Außerdem haben wir das Schwimmbad hier getestet. Das liegt direkt auf dem Campingplatz verfügt über Rutsche Strudel Schwimmerbecken, Sprungbrett und Sauna (im Eintritt enthalten).

Am Freitag haben wir zusammen mit Ben, und seinem Auto, einen Ausflug nach Åre unternommen. Das ist das Skigebiet wo ich zwei Wochen vorher schonmal gewesen bin. Leider war der Berg wolkenverhangen, so sind wir nicht mit der Gondel nach oben gefahren, sondern sind 20km weiter zu einem Wasserfall gefahren. Ziemlich groß, sehr beeindruckend, schöner Ausflug csehr entspannend und wieder mal Auto fahren.

Am Abend war ich zum Essen eingeladen, bei Henrik zu Hause. Er war 20 Jahre bei der Arme, ist auf Jobsuche und studiert solange mit mir. Er hat mit mir Julia, Sarah und Perrine in der Gruppe gearbeitet und uns eingeladen. Susi durfte natürlich auch mit. Dank Malgosia, die uns ihr Auto geliehen hat, konnte uns Susi sogar fahren. Es gab ein tolles Haus zu bestaunen, leckeres Essen zu verspeißen und guten Wein zu trinken. Ja und dann, dann sollte ich Henrik in den Keller folgen. Dort zeigte er mir seine Whiskeysammlung. Danach gab es natürlich eine Auswahl zum probieren. War ein sehr angenehmer Abend.
Samstag hieß es dann schon wieder um 9 Uhr Aufstehen. Zusammen mit Nicola und Steffi fuhren wir nach Sundsvall. Bei strömenden Regen! Sundsvall ist die nächste Stadt, ca. 200km entfernt an der Ostseeküste, ca. 90.000 Einwohner. Wir haben dort Freunde besucht die wir ausm Sprachkurs in Härnösand kennen. Bei immernoch strömendem Regen besichtigten wir die Innenstadt und ließen uns dann von Dennis bekochen, wie immer ein Genuß!


Am Sonntag lachte die Sonne. Wir besichtigten die Uni und fuhren auf dem Rückweg zu einem Thai-Tempel, warum es den mitten im schwedischen Nirgendwo gibt weiss ich allerdings auch noch nicht. Danach besuchten wir einen toten Wasserfall. Durch ein missglücktes Bauprojekt im 18. Jahrhundert ist nämlich der See oberhalb des einstigen Wasserfalls innerhalb von vier Stunden abgeflossen, und jetzt gibts halt keinen Wasserfall mehr. Aber auch der tote Wasserfall war beeindruckend.

Heute früh hatte ich um 8 uhr Vorlesung, bei so ner Art schwedischen Cowboy, so sah er jedenfalls nach Meinung einiger Kommillitonen aus, International Marketing oder so heisst der Kurs, 3 Bücher, 10 Seiten Aufsatz, Seminare, Klausur am Ende, Juhuu!! Ich dachte Erasmus wär entspannend!
Heute nachmittag habe ich mir Ben's Angel geliehen und bin mit Joscha, Susi und Steffi zum Angeln. Hab ich vorher noch nie gemacht. Wir suchten uns, bzw schlugen uns den Weg frei, zu einem abgelegenen Steg. Joscha zeigte mir wie man die Angel wirft (wir benutzten Blinker) und zehn Minuten später hat bei mir auch schon der erste Fisch angebissen. Joscha hat mir dann gezeigt wie man ihn an Land bringt. 20 Minuten später hab ich dann die zweite Lachsforelle selbst an Land gezogen und "betäubt". Mann, war ich stolz! Ausgenommen hab ich sie auch selbst und dann gabs eben Fisch zum Abendessen.


So das wars dann mal wieder, zur Kurzinfo.
Es geht mir gut, Susi auch, und wenn man in der Uni nicht so viel zu tun hat, ist es auch sehr schön hier.
Hey då!